Wohnatelier auf einer Insel


Eigentlich kann ich überhaupt nicht zeichnen, aber ich korrigiere ein Bild so lange, bis es so aussieht als sähe es gut aus

 


Mein Atelier und Büro habe ich in einem vergessenen Wohnviertel zwischen Eimsbüttel, der Schanze und Altona. Hier arbeite, schlafe, schlafe und arbeite ich. Für Abwechslung ist also gesorgt. 

Von meiner Wohnung fahre ich in 10 min in meine Werkstatt, um mich als Radsportler täglich darüber zu ärgern, dass ich in nur 10min zur Werkstatt fahre.

Mein Luxus ist einzig mein heimlicher Humor, ansonsten bin ich so arm, dass ich es mir nicht leisten kann nicht zu lachen, wenn ein Vorgesetzter einen schlechten Witz erzählt.



Ich zeichne ausschließlich mit Polychromos-Buntstiften auf glattem Karton, nicht weil's total lässig und cool ist, sondern weil ich zu blöt für andere Techniken bin.

Normalerweise zeichne ich in guten Zeiten 2 gute Bilder wöchentlich, während ich in schlechten Zeiten 2 schlechte Bilder wöchentlich zeichne.

Der bewundernde Leser wird sich fragen, warum ich als Künstler nicht mal schlechten Kritikern bekannt bin, was allein an dem Dilemma liegt, dass ich angeblich bessere Möbel baue.


Andere Striche

Header: Fassade einer Ladenzeile in Quickborn, Harksheider Weg